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Cellina
Zeitschrift Nr.50
ist
die Silberjubiläumsausgabe
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Wolfgang
Dahms und Jürgen Bleisteiner präsentieren die
Silberjubiläumsausgabe |
Am
10. November 1986 fand die Gründungsversammlung des Kellener
Heimat- und Kulturvereins „Cellina“ statt. Der ehemaliger
Rektor der Overbergschule, Wilhelm Haas, war einer der
Initiatoren dieser Gründung. Zum 1. Vereinsvorstand gehörten
ebenfalls: Jürgen Bleisteiner (2. Vorsitzender), Gerd Roth
(Geschäftsführer), Ernst Moeselaken (Kassierer) und Elisabeth
Haas (Schriftführerin). Keiner der Beteiligten hat damals
daran gedacht, wie sich Cellina zu einem Verein mit rund 250
Mitgliedern in den nächsten 25 Jahren entwickeln sollte.
Der
Verein hat sich zu einem festen Träger des gemeindlichen
Kulturlebens entwickelt. Beispielhaft sei hier die Feier des
Jubiläums „1250 Jahre Kellen“ im Jahr 2000 genannt, bei der
unter der Federführung von Cellina und dessen damaligen
Vorsitzenden, Jürgen Bleisteiner, 27 Veranstaltungen
koordiniert und veranstaltet wurden.
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Heimat
versteht „Cellina“ dabei nicht als ein „romantisch verklärtes,
nur auf die Vergangenheit bezogenes Gefühl“, sondern versucht
durch die vielfältigen Aktivitäten, einen Raum für Bürger-
und Gemeinschafts-interessen zu schaffen. So treffen sich in
regelmäßigen Abständen die Arbeitskreise: Dorf und Natur,
Fahrrad und Mundart.
In
dieser Jubiläumsausgabe sind interessante Berichte über
Menschen, Ereignisse und Begebenheiten noch einmal
zusammengestellt worden und werden in
einer „Best of“ Ausgabe zum Preis von 10,- Euro in den
bekannten Verkaufsstellen der Zeitschrift sowie im Klever
Buchhandel erhältlich sein.
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Gedenkstätte
der Kriegstoten |
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Im
Willibrordpark der Stadt Kleve-Kellen wird eine erweiterte
Gedenkstätte für die Kriegstoten der Gemeinde Kellen
errichtet. Sie umfasst den Zeitraum von 1939 bis 1949.
Grundlage ist die akribische Dokumentation
von
Herrn Kunst, der in langwieriger Arbeit, alle Namen der im 2.
Weltkrieg getöteten, die an ihren Kriegsverletzungen
Verstorbenen und der Vermissten Bürger aus Kellen,
zusammen getragen hat. |
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Ein
SÄULENWALD aus 15 Lava Basaltsteinen (Höhe zwischen 180 und
210 cm / Breite zwischen 50 und 60 cm) wird
zentral zwischen dem alten und dem neuen Park aufgestellt. Der
Betrachter wird unmerklich angehalten, um den körperhaften
Steinsäulen gegenüberzutreten. |
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Im
stillen Gedenken werden die Namen der Opfer und die Orte des
Sterbens durch ein Schriftband sichtbar und unmittelbar gegenwärtig. |
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Eine
Seite der Steinmonolithen ist krustenartig und bruchrau –
die Seitenflächen und die Vorderseite (Schriftfläche) stehen
im rechten Winkel zueinander und sind geschliffen. Jede Steinsäule
trägt etwa 17 bis 21 Namen, die auf zwei Zeilen verteilt, den
Vor- und Zunamen, das Geburtsdatum, das Sterbedatum und den
Ort des Todes manifestieren. Somit bleiben die verstorbenen Bürger
in lebendiger Erinnerung. |

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| Hier
zum heutigen Stand Liste
der Kriegsopfer,
die immer noch aktualisiert wird. |
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