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Eine Wanderung durch die Geschichte...

Historischer Lehrpfad 


Stele an der Alten Kirche in Kellen

"Es war für uns von Bedeutung, historische Kategorien durch Erwandern sichtbar zu machen. Beharrlichkeit und Kontinuität, wie sie sich in der Route grün widerspiegeln. Veränderung und Wandel, wie der Wanderer sie erlebt, wenn er die grüne Route mit der roten, der industriegeschichtlichen

Mit diesen Worten stellte der Vorsitzende des Kellener Heimat- und Kulturvereines Cellina, Jürgen Bleisteiner, das Konzept des historischen Lehrpfades "Via Cellina" den Bürgern vor.


Herr Jürgen Bleisteiner

Mit besten Wünschen, Liedern und kirchlichem Segen ist am Samstag, den 17.11.2001 der historische Wanderlehrpfad "Via Cellina" der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Zukünftig kann der interessierte Wanderer auf zwei Routen von unterschiedlicher Länge und unterschiedlicher Thematik mehr über die Industriegeschichte Kellens oder die Geschichte des Dorfes erfahren. Anhand von 10 Stele, die im gesamten Ortsteil Kellen an den historischen Stätten aufgestellt worden sind, lässt sich Geschichte erwandern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine von insgesamt 10 Stelen

Zwei Routen führen durch die Vergangenheit.

 

Die grüne Route erzählt an den Beispielen "Alte Kirche", "Haus Schmithausen", "Hof ten Berge" und der "Schlacht im Neerfeld" die alte, im wesentlich bäuerlich geprägte Geschichte Kellens.
 

Herr Bleisteiner erläutert dem Landrat, Herrn Kersting das Konzept der Stelen

In der kleinen Feierstunde übergab Landrat Rudolf Kersting symbolisch für neun weitere Stelen das Geschenk des Kreises Kleve zur 1250-Jahr-Feier mit besten Wünschen, Liedern und dem kirchlichen Segen der Öffentlichkeit. "Ich finde es ausgezeichnet, dass Sie ihr großes historisches Jubiläum zum Anlass genommen haben, nicht nur auf die markanten historischen Bezüge von Kellen hinzuweisen, sondern auch die jüngste Vergangenheit bis hin in die Gegenwart deutlich machen", sagte der Landrat in seiner Festrede.


Landrat Rudolf Kersting übergibt die Stelen der Öffentlichkeit

Und auch Bürgermeister Joeken ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte des Dankes ob des Engagements des Heimat- und Kulturvereins zu sagen.


Die Rede des Bürgermeisters

Der Entwurf und die Gestaltung der Metallsäulen stammt aus der Feder des in Kellen ansässigen Architekturbüros Lemmens, die Texte steuerten Wolfgang Dahms und Jürgen Bleisteiner bei.


Bilder von der Einweihung

Unter großer Beteiligung der Kellener Bevölkerung vermittelte der Vorsitzende des Kellener Heimat- und Kulturvereins Jürgen Bleisteiner einen ersten Einblick von der historischen Wanderroute. Gehen Sie doch einmal selbst die insgesamt 10 Stelen ab. Wählen Sie die grüne Route oder die rote Route, auf jeden Fall werden Sie jede Menge interessante Dinge über die Geschichte des Ortsteiles Kellen erfahren

 

 

 

Die zweite, die sogenannte rote Route, führt durch die industrielle Geschichte von Kellen. Standorte hier sind der sogenannte "D-Zug", die "Neue Kirche", auf dem "Luisenplatz", vor der "Margarine-Union" und am "Bahndamm Kleve-Griethausen". Die einzelnen Routen werden auf der Rückseite der Stelen näher dargestellt. Auf der Vorderseite finden sich Erläuterungen und geschichtliche Hintergründe zum jeweiligen Standort.

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