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Kellener Heimat- und Kulturverein e.V.
Copyright Kellener Heimat- und Kulturverein “Cellina” e.V
Die 69. Ausgabe umfasst 24 Seiten und wird ab dem 15. Mai in folgenden Kellener Geschäften für 4,- € erhältlich sein: In der Löwen-Apotheke, Altrhein-Apotheke, Lotto- und Postfiliale, Blumenhaus Ebben, bei der Sparkasse und Volksbank. Ebenso im Klever Buchhandel und im Lotto-Tabakwaren und Geschäft in der Unterstadt. Mit dem Kauf unterstützen Sie auch die Arbeit des Vereins „in diesen schweren Zeiten“.
Seit 1987 erscheint in ununterbrochener Folge die Cellina Zeitschrift. Selbst zwei Jahre Corona haben die Tradition nicht unterbrechen können. Die nunmehr 69. Ausgabe geht an die Mitglieder und in den gewohnten Verkauf. Zwei Interviews stehen zu Beginn und am Ende der Ausgabe. Christian Nitsch, ein Kellener Jung, wird vorgestellt, ebenso auch Hans-Georg Kersjes, der fast die Hälfte seiner Lebenszeit im und am Wasser verbracht hat. Die Interviews führten Jürgen Bleisteiner und Wolfgang Dahms. Herbert Drießen entdeckte bei der Spurensuche in Kellen wiederum einen Autor mit Kellener Vergangenheit, der wiederum bei seiner Spurensuche auf Anna von Cleve stieß. Auf den Artikel weist bei dieser Ausgabe das Titelbild hin. Dirk Posdena befasste sich mit dem Flora-Quartier im ehemaligen van den Bergh Industriegelände. Die beiden Bildseiten, die Heinz Leenders zusammengestellt hat, weisen auf das „alte“ Gelände und das sich entwickelnde Fora-Quartier hin und bietet daher auch ein wenig Orientierung bei der Frage: „Wat was doar frugger?“. Zwei interessante Gespräche mit Personen, die nicht nur in Kellen einen Namen haben, können Sie verfolgen und in der beliebten Kolumne „Kindheiten“ zwei Nachbarskinder in den 50er Jahren kennen lernen. Selbstverständlich erinnert sich Cellina an den verstorbenen Peter (Pierre) Theunissen. Das tut für uns eindrucksvoll und reichhaltig bebildert Rainer Hoymann.

Die 69. Cellina-Ausgabe jetzt erhältlich

Anna von Cleve - Heft 69
Cellina Heft 69
Aus: Anneliese Thönnissen, Op den Dörpel van Tweejdüüsend, 1999/2000, S. 125
Mit großer Traurigkeit erfuhren die Mitglieder der Mundartgruppe im Heimatverein Cellina vom Tod von Anneliese Thönnissen. Trotz ihres hohen Alters und des großen Schmerzes, den sie durch den zu frühen Tod ihrer Familienangehörigen erfahren hatte, ließ sie es sich nicht nehmen, in den vergangenen Jahren regelmäßig an den Treffen der Mundartfreunde in Kellen teilzunehmen. Wenn sie konnte, trug sie auch aus ihren reichhaltigen plattdeutschen Veröffentlichungen vor, war auch aktiv bei den Veranstaltungen des Heimatvereins, insbesondere bei „Mundart im Advent.“ Ihr tat es weh, dass in den letzten Monaten wegen der Corona- Epidemie keine Treffen mehr stattfinden konnten. Wir werden an sie denken, wenn im Laufe des Jahres wieder solche Begegnungen stattfinden können. Wir werden ihren Stuhl freihalten und für sie ihre Döntjes vortragen. In Erinnerung an die so wertgeschätzte Anneliese lassen wir sie in diesem Nachruf von dem Wert eines Menschenlebens erzählen. Stellvertretend für alle Mitglieder und Freunde der Mundart entbieten Arno, Marita und Jürgen einen letzten Gruß.
En Menzeläwe Sön Menzeläwe, et es toch wohr, es van vör bes achter neks as Geploor. Dortösse let en Weij met Blümkes. De Menz plöökt sech dor wat van drüt. Wij glöövd hej koss se allmeteen hämme, den fellt gewäldeg op de Schnütt. Wij äwell van dij mojje Weij een Blümke deej in`t Hort sech poote, den es ok in`nen düsteren Tid wäll vanseläwes niet verloote. Den wet, dat jedereen gujje Stond trekkt achter sech wat Bujje, mar dank dees Blümke in sin Hort, telld för öm blos et Gujje.

Zum Tode von Anneliese Thönnissen